Durch Laub und Sand am Wasser entlang

Ein Spaziergang an der Kieler Förde

Alte Eiderschleuse

31.10.2019. Reformationstag. Feiertag. Wir nutzten diesen für einen Tagesausflug mit dem Rad. Früh waren wir wach und so konnten wir auch früh starten. Wir verließen unsere Wohnung gegen 9 Uhr morgens (bereits gefrühstückt) und fuhren zum Kanal. Es war noch sehr kühl, sodass wir Handschuhe tragen mussten. Aber sobald wir auf der Hochbrücke waren, schien die Sonne schon eine Weile und konnte unsere Gesichter wärmen. Sehr warm wars allerdings nicht mehr.

Auf der Brücke machten wir einen kleinen Zwischenstopp und schauten über den Kanal Richtung Rendsburg. Dabei sahen wir die Villa Hoheneck im Sonnenlicht, was sehr schön aussah.

Doch unsere Tour ging weiter. Wir wollten schließlich noch zur alten Eiderschleuse. So fuhren wir über die Brücke und bogen dann nach Altenholz (links) ab und fuhren durchs Gewerbegebiet. Doch die Wege waren nicht ganz so, wie wir es uns ausgemalt hatten und fuhren anders als gedacht. So mussten wir dann einen kleinen Umweg fahren. Aber dafür schimmerte es an einer Ecke schön vom Reif.

Noch ein ganzes Stück weiter erreichten wir das Gut Knoop. Das ist sehr hübsch anzusehen und man kann dort um einen Teich herum spazieren. Wir nahmen heute aber einen anderen Weg. Doch für ein Foto mussten wir dennoch einmal kurz anhalten.

Wir folgten der Straße bis zur nächsten Einmündung (Richtung Gut Tannenberg) und hielten hier noch einmal kurz für ein Foto an.

Danach fuhren wir weiter bis zu einem Wald. Drinnen wars an manchen Stellen etwas matschig, aber es war so schön bunt.

Als wir diesen Wald durchquert hatten, kamen wir recht bald an den alten Eiderkanal, wo es auch einen Wanderweg gibt. Diesen sind wir einmal im Frühjahr gelaufen (2018?). Heute wollten wir diesen noch einmal laufen, dieses Mal eben im Herbst 😊

Wir schlossen unser Fahrräder an und liefen dann den Wanderwed entlang. Nach einem Stück fanden wir drei Baumstämme, die zum hinsetzen einluden. Zum Glück hatten wir Sitzkissen dabei, sodass wir dort eine Weile sitzen konnten und die Tiere um uns herum beobachteten.

In den Bäumen raschelte es immer wieder und ließ Blätter herab rieseln. Bald darauf entdeckten wir den Übeltäter. Doch wir ließen uns nicht weiter stören und Martin genoss seinen heißen Kaffee, den er von zuhause mitgenommen hatte.

Bald darauf wanderten wir weiter, denn es wurde nach einiger Zeit frisch. Die Sonne hatte wirklich nicht mehr die Wärme, die sie noch vor Tagen hatte, als sie sich einmal blicken ließ.

Wir entdecken dieses Gewächs, das so schön leuchtete. Weiß jemand, was das ist?

Weiter ging es an der Eider entlang. Der Herbst war hier auch angekommen.

An manchen Stellen fanden wir aber auch frostige Ecken, so wie hier auf dem Foto. Im Schatten war es einfach zu kalt und das hielt sich sehr lange.

Die Eider machte einen Bogen und so hatten wir nicht nur einen tollen Blick auf die Eider, sondern auch auf das schicke Häuschen.

Der Weg dorthin führte uns über diese kleine Brücke.

Bald fanden wir auch die Schleuse.

Und ein paar lustige Vögel.

Diese beobachteten wir auch, aber da sich sonst nichts rührte und alles ruhig lag, gingen wir weiter.

Ein letzter Blick, dann folgten wir wieder dem Wanderweg.

Dieser führte uns auf einen Hügel, wo auch eine Bank steht. Dort haben wir bei unserem letzten Rundgang sogar eine Pause gemacht und ein paar Fotos. Zu dem Zeitpunkt war es schon sehr warm, sodass wir T-Shirts trugen. Doch heute genossen wir nur den Ausblick über die Felder.

Und den Blick auf die Levensauer Hochbrücken.

Weiter ging es dann am Pferdehof entlang bis wir die Eider wieder überquerten.

Von dort war es dann nicht mehr weit bis zu unseren Fahrrädern.

Am Feld entlang führte der Weg zu dieser Brücke. Nun wollten wir aber nicht schon nach Hause fahren, es waren noch ca. 4 Stunden bis Sonnenuntergang. Also überlegten wir uns einen „Umweg“.

Falckensteiner Strand

Da wir einmal nördlich von Kiel waren, bot es sich an, hier noch irgendwo etwas zu unternehmen. Wir entschieden uns für den Falckensteiner Strand und fuhren wieder zurück zum Weg Richtung Knoop, bogen dann aber Richtung Norden ab und folgten der Straße / dem Radweg über Gleise bis zum nächsten Ort. An dem Kreisel bogen wir dann nach Osten ab und folgten der Straße bis zur Ausschilderung „Falckensteiner Strand“. Das war vielleicht nicht die schönste Strecke, aber die schnellste. So erreichten wir recht schnell den Strand, wo wir unsere Räder parkten. Auch hier wollten wir ein Stück wandern. So liefen wir von dort zunächst bis ans Wasser heran.

Unser letztes Mal am Strand liegt schon einige Zeit zurück. Aber zum Baden sind wir heute nicht hergekommen. Dafür war es zu kalt.

Dafür beobachteten wir Reiter, Hunde, Möwen usw.

Heute war viel los am Strand. Natürlich wollte jeder den freien Tag und den tollen Sonnenschein genießen.

Dieses Mal hatten wir auch eine super Sicht. Wir konnten sehr weit schauen.

Da konnte man sogar den roten Kieler Leuchtturm sehen. Oftmals ist das nämlich nicht der Fall.

Aber wir schauten nicht nur in die Ferne…

Vor uns konnten wir auch vieles beobachten: z. B. Wie die Hunde im Wasser spielten.

Oder Möwen nach Futter suchten.

Wie sie abtauchten.

Wie Boote vorbei fuhren.

Oder Schwäne von einer Welle überrascht wurden.

Wir machten mal wieder viele Fotos. Eigentlich zuviele…

Doch es gab ja auch viel zu sehen.

Zum Beispiel der Boden hier hatte mehrere Farben. Wir fragten uns, wie das zustande kommt.

Doch ich wendete mich wieder den Booten zu. Ganz nach dem Motto meiner „Anna“ (an der Kieler Förde, Kinderbuch, Carow Verlag).

Wir liefen den Strand immer weiter Richtung Süden zum Grünen Leuchtturm.

Und überall boten sich neue Fotomotive. Vielleicht werde ich auch einmal eines als Referenz für eine Malerei/Illustration verwenden?

Traumhaft schönes Wetter. Bilderbuch- bzw. Postkarten-Wetter.

Diese Möwe wusste noch nicht so recht, wie sie die Muschel aufbekommen sollte.

Das dauerte uns zu lange und so schauten wir lieber über den Strand rüber.

Dann liefen wir bis zum Leuchtturm und wieder zurück.

Aber auch hier gab es tolle Motive…

Da mochte ich mich direkt hinsetzen und malen…

Ein Weg führte optisch auf das Denkmal von Laboe zu…

Einfach nur herrlich.

Die Strandperle…

Noch ein kleiner Blick, dann suchten wir uns ein Café, wo wir Kuchen essen konnten und es Kaffee und Kakao gab.

Abschließend noch ein kleines „Abschiedsfoto“, bevor wir uns auf den Heimweg machten und mit den kleinen Schuhkarton über den Nord-Ostsee-Kanal schipperten. Zu Sonnenuntergang erreichten wir unsere Wohnung und waren somit ca. 8 Stunden unterwegs. Draußen. Und haben Sonne getankt…

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